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Würmer können bei Hunden und Katzen schwerwiegende Erkrankungen hervorrufen, viele sind zudem auf den Menschen übertragbar. Infektionsrisiken für unsere Haustiere stellen z.B. das Beschnuppern von Kot, das Fangen von Ratten oder Mäusen oder der Verzehr von rohem Fleisch dar. Erste klinische Symptome sind z.B. Gewichtsverlust trotz hoher Nahrungsaufnahme (... is(s)t nie allein...), struppiges Fell, das sog. „Rutschen“, Durchfall oder Erbrechen. Manchmal, aber nicht immer,  und oft bei starkem Befall beobachtet man Würmer im Kot oder Fell der Tiere. Darüber hinaus kommt es zu einer nachhaltigen Schwächung des Immunsystems.

Die Infektion des Menschen erfolgt z.B. durch Wurmeier, die infizierte Tiere unsichtbar im Fell tragen. Manche Wurmlarven wandern durch den Körper mit ernsthaften gesundheitlichen Folgen, wenn bei dieser Wanderung Nervenbahnen, Auge oder Gehirn befallen werden; bei einer Infektion durch Bandwürmer kommt es zur sog. Echinokokkose mit Zystenbildung in Leber und anderen Organen, die tödliche Folgen haben kann.

Es ist daher sehr wichtig, regelmäßig zu entwurmen. Welpen sollten beginnend im Alter von 2 Wochen regelmäßig alle 2 Wochen bis 2 Wochen nach dem Absetzen (2-2-2 Regel) behandelt werden. Bei erwachsenen Tieren sollte Ihr Tierarzt die Entwurmungsfrequenz auf Basis einer individuellen Bewertung des Infektionsrisikos vornehmen. Generell ist empfehlenswert, mindestens 4 regelmäßige Behandlungen pro Jahr durchzuführen, also alle 3 Monate zu entwurmen. Bei kleinen Kindern im Haus sollte ggf. häufiger entwurmt werden.